Foodwaste und CO2 im Gastronomiebetrieb messen
GastroImpact erfasst Lebensmittelabfälle im Betrieb und rechnet sie in Franken und CO2 um. Grundlage sind deine eigenen Einkaufspreise aus GastroCost und publizierte Emissionsfaktoren. Rüstverlust, verwertete Reste und echter Abfall werden getrennt gezählt. Auswertungen sind auch je Event möglich.
Foodwaste ist keine Umweltfrage allein, sondern eingekaufte Ware, die niemand bezahlt hat. Erst wenn der Abfall in Franken erscheint, wird sichtbar, welche Position sich lohnt.
Die grossen Systeme fangen bei fünf Standorten an. Wir fangen bei einem an.
Zur Anwendung auf gastroimpact.ch · Preise und Abschluss · Anmelden
Was GastroImpact macht
Abfall in Franken statt in Kilo
Jede Erfassung wird mit deinem Einkaufspreis bewertet. Ein Kilo Rindsfilet und ein Kilo Kartoffelschalen sind nicht dasselbe.
Rüstverlust getrennt zählen
Was beim Rüsten anfällt, ist kein Fehler. Es wird eigens ausgewiesen und nicht in die Abfallquote gemischt.
Verwertet statt weggeworfen
Reste, die weiterverarbeitet werden, zählen nicht als Verlust. Sonst bestraft die Statistik gute Küchenarbeit.
CO2 nach publizierten Faktoren
Umrechnung nach Poore und Nemecek (2018), Datensatz Our World in Data. Der Berechnungsumfang ist offengelegt.
Auswertung pro Event
Für Bankette und Caterings siehst du Soll und Ist je Anlass, inklusive Abfall und Rüstverlust.
Pflanzlich-Quote
Anteil pflanzlicher Gerichte am Wareneinsatz, falls du in diese Richtung entwickeln willst.
Preise (CHF, exklusive MwSt., Stand 2026-08-24)
| Plan | pro Monat | pro Jahr | Hinweis |
|---|---|---|---|
| GastroImpact | CHF 5 | CHF 50 | Erweiterung zu GastroCost, 2 Monate geschenkt im Jahresabo |
Für wen GastroImpact gemacht ist
- Betriebe, die wissen wollen, was im Abfalleimer an Geld liegt
- Küchen mit Bankett- und Cateringgeschäft, die pro Anlass kalkulieren
- Betriebe, die gegenüber Gästen oder Auftraggebern Zahlen zur Nachhaltigkeit ausweisen müssen
Häufige Fragen zu GastroImpact
Was kostet GastroImpact?
CHF 5 pro Monat oder CHF 50 pro Jahr, exklusive MwSt. Im Jahresabo sind zwei Monate geschenkt. GastroImpact ist eine Erweiterung zu GastroCost und setzt dieses voraus.
Woher kommen die CO2-Werte?
Aus den Emissionsfaktoren von Poore und Nemecek (2018), aufbereitet von Our World in Data. Berücksichtigt ist die Produktion bis zum Betrieb. Was der Umfang nicht abdeckt, steht in der Anwendung offen dabei.
Wie erfasse ich den Abfall?
Über ein Formular in der Anwendung oder über einen abfotografierten Erfassungsbogen aus der Küche. Du wählst Rohstoff und Menge und gibst an, ob die Ware verwertet wurde.
Brauche ich GastroCost dazu?
Ja. Die Bewertung in Franken stammt aus deinen Rohstoffpreisen in GastroCost.
Einrichtung durch einen Menschen
Franco Marceca hat Koch EFZ, Restaurateur/Hotelier HF und E-Business-Manager FH BB, über 30 Jahre Gastronomie im In- und Ausland — Küche, Service, Bar und Betriebsführung. Auf Wunsch richtet er GastroImpact im Betrieb ein: Er erfasst deine Daten vor Ort und übergibt dir ein laufendes System. Anfragen an info@promptus.ch.
Datenstandort und Sicherheit
Die Daten liegen in der Schweiz. Die Datenbank läuft über Supabase in der AWS-Region Zürich (eu-central-2). Jede Tabelle ist mit Zugriffsschutz auf Zeilenebene abgesichert, die Übertragung erfolgt über TLS, die Speicherung verschlüsselt. Preise, MwSt-Sätze (8.1, 2.6 und 3.8 Prozent) und Lohnansätze nach L-GAV sind ab Werk auf die Schweiz ausgelegt.
Die übrigen Module der GastroQ-Suite
- GastroCost — Rezeptkalkulation für die Gastronomie in der Schweiz
- GastroControl — Controlling für die Gastronomie: Deckungsbeitrag pro Sparte
- GastroExtraktor — Lieferscheine und Lieferantenrechnungen scannen statt abtippen
- GastroAllergen — Allergene auf der Speisekarte deklarieren
- GastroQ-Suite — GastroQ-Suite: sechs Module für den Schweizer Gastrobetrieb
Ausführlich erklärt
- Foodwaste im Betrieb messen — Wie Lebensmittelabfall im Betrieb erfasst wird, warum Rüstverlust getrennt gehört und was ein Kilo Abfall pro Tag im Jahr kostet.
- CO2-Bilanz für den Gastronomiebetrieb — Wie aus Einkaufsdaten eine CO2-Bilanz je Gericht entsteht, welche Emissionsfaktoren verwendet werden und was die Rechnung bewusst nicht abdeckt.